Wie lebten Kinder früher, und was machten Familien, bevor es Autos und Fernseher gab?
Im Fränkischen Freilandmuseum entsteht beim Rundgang das Gefühl einer echten Zeitreise:
Alte Bauernhäuser, Werkstätten, Scheunen und Ställe stehen hier so, wie sie früher gebaut und genutzt wurden – nur wenige Schritte trennen dich von einer Welt, in der man selber Hand anlegen durfte.
Kinder können miterleben, wie Holz geschlagen wurde, wie Getreide gedroschen wurde oder wie früher im Dorf gekocht und gearbeitet wurde. Besonders spannend sind die lebendigen Handwerksvorführungen, bei denen Schmiede, Töpfer, Bäcker und Korbflechter ihre alten Techniken zeigen und zum Mitmachen einladen.
Dann wieder führt ein Pfad durch wilde Blumenwiesen und Felder, vorbei an ehrwürdigen Bäumen, die Geschichten von gestern und heute miteinander verbinden.
Alte Haustierrassen wie Schwäbisch-Hällische Landschweine, als „Triesdorfer Tiger“ bekannte Rinder, Fränkische Landgänse und viele andere beleben den bewirtschafteten Museumsbauernhof.
Der Erlebnisplatz gleich hinter der Scheune laden Holzstapel, Leiterwagen und Schäferkarren zum Klettern und Erforschen ein. Der Pumpbrunnen bietet die Möglichkeit für Wasserspiele und versorgt den Matschbereich mit dem nötigen Nass. An der Obstwiese können ein Hochsitz, ein alter Lanz-Bulldog und ein Brückenwagen erobert werden.
So wird der Museumsbesuch zu einem aktiven Erlebnis, bei dem Neugier, Bewegung und gemeinsames Entdecken im Vordergrund stehen – ein Ort, an dem Kinder mit eigenen Augen sehen, anfassen und verstehen können, wie Menschen früher gelebt haben.
Bild: Ute Rauschenbach








