Bei Mäbenberg in Franken liegt ein großer roter Stein, mitten im Wald. Kein anderer Stein in der Umgebung sieht ihm ähnlich. Wie kam der Findling bloß dahin? Um den sogenannten Druidenstein ranken sich viele faszinierende Geschichten. Zum Beispiel glaubte man, dass Riesen ihn geworfen haben müssen. Heute kennt man die wahren Hintergründe des roten Felsblocks, die nicht weniger spektakulär sind: Der Findling schipperte in der Eiszeit auf langsam fließenden Gletschermassen an seinen jetzigen Standort. Ein Wanderweg führt direkt zu ihm.
Eine längere, etwa 14,5 km lange Route beginnt in Georgensgmünd. Sie führt an einem der ältesten und weitläufigsten jüdischen Friedhöfe in Bayerns vorbei, auf Wege mit Anhöhen und herrlichem Blick über die fränkische Alb in den Wald. Ein Geheimpfad weist den Weg zu dem faszinierenden Druidenstein, der mit viereinhalb Metern Länge und fast zwei Metern Höhe beachtliche Ausmasse hat.
Weiter geht’s dann am Atlasweiher vorbei durch das kleine Örtchen Mäbenberg, entlang eines Wiesentals, vorbei an Hopfengärten nach Rittersbach. Von dort zeigt die Markierung den Rückweg nach Georgensgmünd an.
Für eine Entdeckungstour mit kleinen Kindern kann die Wanderung auch ab Mäbenberg gestartet werden, von dort aus sind es nur zwei Kilometer zum Druidenstein. In Kombination mit einer Schaukelrunde am Spielpatz bei der Kirche und einer Stärkung im Kuhstallcafé wird auch die kurze Tour rund um den Druidenstein sicher zu einem besonderen Ausflug.
Rundwanderweg ab Georgensgmünd
Länge: 14,5 km
Gehzeit: 3,5 Std.
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Schotterwege und Waldpfade
Rundwanderweg ab Mäbenberg
Länge: 4 km
Gehzeit: 1,75 Std.
Wegbeschaffenheit: Schotterwege und Waldpfade

